| Die Bar im Intercontinental Resort Berchtesgaden
Der Sage nach war Watzmann ein tyrannischer Vogt im Berchtesgadener Land, der zur Strafe für sein wüstes Leben samt seinen Kindern versteinert wurde. Diese riesigen ›Steine‹ bilden das Watzmann-Massiv, in dessen Nähe unlängst eines der spektakulärsten Hotels der Republik seine Pforten öffnete. In der Bar dieses wunderschönen Hotels würde selbst der versteinerte Vogt Watzmann wieder weich werden – und dann wahrscheinlich einen Whisky wünschen …
Dieses Haus hat bereits für Aufsehen gesorgt, als es noch ein Plan war. Es hat Bedenken wachgerufen bei seiner Eröffnung, weil es auf dem Gebiet errichtet wurde, auf dem vor einem dreiviertel Jahrhundert die braunen Bonzen ihre Zweitresidenzen in die Landschaft geklotzt hatten. Dieses Haus ist, auch nach dem Abebben der Bedenken wegen der ›Vergangenheit‹ seines Standortes, immer noch ein spektakuläres Hotel.
Das macht in erster Linie die Lage. Das InterContinental Resort Berchtesgaden steht, nein: thront in rund tausend Meter Höhe auf dem Eckerbichl östlich von Berchtesgaden. Es sind nur 33 Kilometer von hier bis nach Salzburg, und dem Gast liegt das zauberhafte Salzburger Land quasi zu Füßen, während er – andererseits – die beeindruckende Bergwelt rund um den Watzmann, das 2.713 Meter hohe Wahrzeichen der Region, bestaunen kann. Am nahegelegenen Hintereck beginnt die Kehlsteinstraße, die schönste unter den Alpenstraßen Deutschlands.
...lesen Sie weiter im Whisky-Botschafter Heft 2005/3 Sommer (zum Abo-Service)
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