| EINE TOUR DURCH DIE MALT-REGIONEN DER HIGHLANDS
Seit mehr als zweihundert Jahren trennt eine imaginäre Grenze Schottland in Highlands und Lowlands. Die Trennlinie, die dem Tiefland zunächst Vorteile verschaffte, wurde zum Glücksfall für die Hochländer. Denn die destillierten ihren Whisky weiter wie gewohnt und setzten sich damit ein hochprozentiges Denkmal. Fünf Gebiete auf dem nördlichen Teil des Festlandes profitieren vom Ruhm ihrer Malts. Vier davon haben wir besucht: die Central, die Eastern, die Northern und die Western Highlands. Wir fanden nicht nur grandiose Whiskys, sondern auch eine Landschaft von einer geradezu paradiesischen Schönheit.
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Highlands - die Region der Burgen und Schlösser
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Perth ist schon Hochland, definitiv. Wir sind jetzt in dem Teil Schottlands, den Touristen meinen, wenn sie von einer Landschaft schwärmen, die mit Schönheit gestopft ist wie ein praller Haggis. Nichts, gar nichts gegen Edinburgh die Metropole ist ganz gewiß eine der schönsten Städte der Welt. Nichts gegen Glasgow Schottlands größte Stadt, vor einem Vierteljahrhundert noch eine bauliche wie soziale Katastrophe, ist heute ein Kulturzentrum, eine Business City ersten Ranges, ein sehenswerter Ort und eine immerwährende Party. Überhaupt, nichts gegen die Lowlands insgesamt: Der Süden Schottlands hat durchaus auch seine Reize.
Aber das urtümliche Schottland, das Land der Hügel und des Heidekrauts, der tiefen Seen und der Felsen, der pipers und der pot stills dieses Land liegt nördlich einer Linie zwischen Dunoon im Westen und Dundee im Osten. Diese »schräge Grenze« wurde 1784 gezogen, als Teil des damals verfaßten Act of Excise. Sie wurde als Zollgrenze gezogen: Günstige Steuersätze ermunterten die Brenner in den Lowlands dazu, mit größeren stills zu arbeiten, auch ungemälztes Getreide...
...lesen Sie weiter im Whisky-Botschafter Heft 2004/2 Frühjahr! (zum Abo-Service)
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