Ein besonderes Tasting

 

Wasser im Whisk(e)y

Über die Frage, ob Wasser im Whisk(e)y etwas zu suchen habe, läßt sich trefflich streiten. Fakt ist freilich, daß die Zugabe von Wasser hilfreich ist, wenn es gilt, einen Whisk(e)y zu erkunden. Es bleibt die Frage: Welches Wasser harmoniert mit der Spirituose?


Die Wässer, für das Foto
natürlich gekühlt

Vergrößerung

Gehen Sie mal mal spazieren kurz nach einem Regenguß. Sie werden viel mehr "Natur riechen" als in trockenem Gelände. Warum? Wasser löst einige Stoffe, die ansonsten in ihrer natürlichen Umgebung eingefangen blieben, für die Nase unzugänglich wären.

Ohne Nase ist Genuß nicht möglich. Wer nicht zu riechen vermag, ist zum Schmecken nicht imstande. Wer das nicht glaubt, soll sich nur einmal bei verbundenen Augen und mit zugeklemmter Nase verschiedene Stücke Obst vorsetzen lassen - er wird die Sorten nicht identifizieren können.

Das Riechen ist ebenso ein Teil des Genießens wie das Sehen (appetitlich angerichtetes Essen) und Fühlen (ein "handsames" Glas), wie das Hören (feines Knistern der Perlen im Champagner) und das Schmecken. Ja - die Nase ist für den Feinschmecker wie den Feintrinker sogar das wichtigste der Sinnesorgane: Der Duft lädt ein oder stößt ab, noch ehe geschmeckt wurde, der Duft sagt mehr über eine Speise oder ein Getränk ...

...lesen Sie weiter im Whisky-Botschafter 4/2001 ! (zum Abo-Service)

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