| Ein Beben im Bottich
Ein Schüler in München handelte sich einmal eine Rüge ein, weil er die alkoholische Gärung lapidar damit erklärte, die Hefe fresse Zucker und sch... danach Alkohol und Kohlensäure. Der Bub, Sohn eines Fachjournalisten, hätte für diese treffliche Definition ein Lob verdient. Er bekommt es jetzt von uns: Populärer kann kann man nicht ausdrücken, wie aus Getreide schließlich noch Whisky oder Whiskey wird.
Zum Brennen ist jeder Rohstoff geeignet der Zucker oder aber Stärke enthält. Der Satz ist in jedem Lehrbuch nachzulesen. Ohne Umweg geht das freilich nicht: Weil die Destillation im Fall des Whiskys und und Whiskys (wie auch anderer Spirituosen) eine Konzentration bereits vorhandenen Alkohols ist. muß der Ausgangsstoff erst geschaffen werden. Um Cognac destillieren zu können, muß Wein vorhanden sein. für einen Calvados braucht's erst einen Apfelwein (frz. Cidre), wer Kirschwasser brennen will, muß zuvor die Früchte zu einer schwachalkoholischen Maische vergären lassen. Das eigentliche Fundament von Whisky und Whiskey ist immer ein Bier.
Mit dem Sud, der uns halb- oder auch drittelliterweise den Durst löscht, hat das beer - in Schottland auch als ale bezeichnet - der Brenner geschmacklich wenig Ähnlichkeit. Ihm fehlt der würzende Hopfen, auch ist es meist deutlich stärker als jenes Getränk, das alter Werbung zufolge den Durst erst schön macht: Das herkömmliche Bier hat im Schnitt unter fünf Volumenprozent Alkoholgehalt, das zum Brennen bestimmte kann bis zu neun haben.
Die meiste Ähnlichkeit mit dem Bier, das wir kennen, hat der Ausgangsstoff in den Malt-Whisky-Destillerien. Die dürfen - wie der deutsche Brauer für Bier, das zum ...
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