| Trauminsel Islay
Natürlich können Sie die Insel Islay auch nur des Whiskys wegen besuchen. Immerhin sind hier sieben Brennereien aktiv, deren Malts in der Fachwelt allesamt berühmt sind. Aber es wäre schade, wenn Sie nur diese ansteuerten. Denn die »Queen of the Hebrides« habe noch eine Menge mehr zu bieten als nur kraftvolle Single Malts, behauptet Walter Schobert. Er muß es wissen: Islay ist seine zweite Heimat
Unsere Destillerien kennen Sie ja inzwischen schon, die sieben aktiven, die stillgelegte - und wohl für immer »tote« - hinter den riesigen Maltings von Port Ellen und auch die geplante auf der Farm in Rockside. Aber Islay hat weitaus mehr zu bieten als nur Whisky. Zum Beispiel Natur und Kultur,.Historie und Gegenwart. »The Queen of the Hebrides« ist sie nicht nur des uisge beathas wegen: »Hebridian Exceptian« hat man sie auch genannt.
Direkt vom Malt leben hier nur rund 100 der etwas mehr als 3.000 Einwohner. Fünfmal soviele waren es vor 200 Jahren, und die Einwohnerzahl sinkt noch immer. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß George Robertson, NATO-Generalsekretär und aus Port Ellen stammend, hier wieder ein Haus erworben hat. Auch nichts, daß Janes »Jim« McEwan und seine Frau Barbara wieder zurückkamen auf die Insel; die beiden Töchter sind - noch? - in Glasgow geblieben. Und auch der häufig hier weilende Deutsche ändert nichts; ihn hat übrigens nicht nur der Whisky allein bewogen, Islay zu seiner neuen Heimat zu machen. Wenn Sie also das andere Islay kennenlernen wollen, haben Sie hoffentlich etwas von dem mitgebracht, was hier einerseits nichts gilt, andererseits und paradoxerweise aber das Leben bestimmt: Zeit. Tun Sie es bloß nicht den leider immer noch meisten Besuchern nach, die nur einen...
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