Das klassische Brennverfahren

 

Bierdunst im Schwanenhals

Kleine Scherzfrage: Was ist flüssiger als Bier? Antwort: Das Wasser im Bier! Das ist übelflüssig, wenn aus der niedrigprozentigen eine hochprozentige Flüssigkeit werden soll. Deshalb heizt der Brenner dem Gebräu kräftig ein. Und dann wird es reichlich kompliziert.


Der "spirit safe" das Kontrollgerät
der Brenner

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Es ist gar nicht mal so schwer zu fassen, dieses Molekül, das wir einfach Alkohol nennen, wenn wir es trinken, aber als Äthylalkohol bezeichnen, wenn wir mit unserer Bildung protzen wollen. Und wer im Chemieunterricht nicht die größte Pfeife der ganzen Penne war, hat vielleicht sogar noch die Formel auf der Pfanne: C,H,OH. Das ist der Stoff, den wir in einer Vielzahl von Getränken halsabwärts befördern. Es gibt noch eine Reihe anderer Alkohole, doch die interessieren uns nicht - jedenfalls nicht hier und heute.

Unser Trinkalkohol (wir könnten auch Ethanol sagen) entsteht bei einer Vergärung von zuckerhaltigen Flüssigkeiten. Zugesetzte oder »wilde« Hefe spaltet den Zucker in Alkohol, Kohlendioxid und einige aromatische Nebenbestandteile. Die Leistungsfähigkeit der Hefe hat freilich ihre Grenzen. Stärkeres als ein Bockbier kriegt sie nicht zustande. Wenn der Mensch was Kräftigeres will, muß er aus einer großen Menge schwachalkoholischer Flüssigkeit den Alkohol herausziehen, damit er schließlich eine vergleichsweise kleine Menge

Hochprozentiges bekommt: Das Wasser muß heraus aus dem Bier, damit Whisk(e)y daraus wird. Der Alkohol ist deshalb leicht zu fassen, weil er ...

...lesen Sie weiter im Whisky-Botschafter 7/02/03 ! (zum Abo-Service)

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