
Längst tragen die Klassiker andere Namen: „Old Fashioned“ zum Beispiel. Oder etwa der „Manhattan“ als Pendant zum berühmten „Dry Martini“ Cocktail mit einem Rye Whiskey als Basis. Nicht zu vergessen der legendäre „Rusty Nail“ - ein umwerfender Mix aus Whiskylikör und Scotch Whisky. Sie alle finden sich ruhmreich in der „Hall of fame“ von Hollywood verewigt. Und die großen Barmixer der früheren Zeit ließen sich noch manch anderen Drink einfallen - fernab eines „Whisky-Cola“, der so sicher wie das Amen in der Kirche im vermeintlichen Sündenregister eines jeden Liebhabers von heute steht. Doch davon wollen sie meist nichts mehr wissen. Und mit ihm von keiner sonstigen Mixtur. So die Ausgangslage: Als hätte Moses das Meer geteilt, trennen sich die Liebhaber in zwei Lager. Hier die Barflys, dort die Puristen. Nur die gemischten Gefühle - sie bleiben auf der Strecke.
Versuchen wir den Brückenschlag. Erinnern wir an die Rezepturen, die auf eine lange Geschichte verweisen können und schon viele Genießer verzückten. Nicht ganz zu Unrecht gehören sie zu jenen Signature-Drinks, die über das Wohl und Wehe eines anständigen Bartenders entscheiden. Die richtigen Mischungen wollen erst einmal aus dem Handgelenk geschüttelt sein. Und beinahe jede Nation, die sich auf eine eigene Tradition beim flüssigen Gold beruft, besitzt ihre eigenen markanten Drinks - allen voran die Schotten und Amerikaner.









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